So, das war also Tag numero due…ganz cool eigentlich auch, wenn noch immer nicht viel mehr Studenten zu den Kursen erschienen sind. Domenico sagt aber gerade, dass das hier so ist. Es funktioniert so: Man geht zu den freiwilligen Kursen hin, liest das Buch oder das Skript und hört zu oder man geht nicht hin, liest drei Bücher und auch cool…jeder wie er will. Ich geh jedenfalls hin. Heute hatte ich wieder bei meinem “Privatdozenten” (wir sind immer noch nur zu zweit) und heute haben wir über risorgimento, also den Einigungsprozess Italiens gesprochen, ziemlich interessant.
Filosofia politica ist heute schon wieder ausgefallen, dafür durfte ich dem Assistenten der professoressa das politische System der BRD erklären, es erübrigt sich eigentlich zu erwähnen auf welcher Sprache…warum sollte man als Uni-Absolvent auch Englisch sprechen, das wäre ja zu einfach für Gesprächspartner. Der Kurs soll wohl am Freitag stattfinden…mal sehen.
Der dritte Kurs heute war sehr entspannt. Im Kurs (Economia del turismo) ist noch eine deutsche Erasmus-Studentin, die ich bis dato noch nicht kannte und die bis dato auch nicht wusste, dass Ökonomie mit BWL relativ wenig zu tun hat. Sie überlegt sich, ob sie noch im Kurs bleibt oder nicht, vll habe ich da dann auch Privat-Lektionen.
Der vierte (jaha, VIER Kurse an einem Tag. Das hatte ich zuletzt im ersten Semester, weil ich es da nicht besser wusste) Kurs ist ausgefallen, ich soll am Donnerstag nochmal kommen, da fangen wir dann an.
Und dann kam das Highlight des heutige Tages (bis jetzt): Mein Weg nach Hause durch die römische Rush-Hour. Krass, verrückt, nervig…name it. Erstmal habe ich ne halbe Stunde auf den Bus gewartet, um dann mit gefühlten 200 Personen (wohlbemerkt in einem normalen Stadt-Bus mit drei Türen) ne viertel Stunde bis zur S-Bahn zu fahren. Angenehm, oder auch nicht. Je nachdem worauf man so steht. Doch nicht genug: Die S-Bahn ist ähnlich voll und auf der Mitte des Weges hält die dann halt auch einfach mal. Einfach so. Warum weiß keiner.
Jedenfalls bin ich jetzt zu Hause und gegen neun gehe ich mit Domenico und Giorgia zu Freunden zum Abendessen. Wird bestimmt gut.
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