Monatsarchiv: Juli 2011

Die Sache mit Newsweek

Nur ein kleiner Hinweis:
Man kann mit diesem Angebot die Zeitschrift Newsweek für 29 Euro abonnieren. Man erhält 52 Ausgaben und spart 87% zum regulären Preis. Nebenbei trainiert man noch sein Englisch.

Die Sache mit Google+

Ich bin mittlerweile seit drei Wochen bei Google+. Google versucht damit erneut ein alternatives soziales Netzwerk zu etablieren. Haupt-Konkurrent ist natürlich facebook. Die bisherigen Versuche waren dabei nicht von Erfolg gekrönt. Da ich nun etwas Zeit hatte mich mit Google+ zu beschäftigen, möchte ich meine Erfahrungen mitteilen:

Im Großen und Ganzen ist Google+ nicht großartig anders als facebook. Dennoch gibt es ein paar Unterschiede. Der größte meines Erachtens ist die Funktion Circles. Diese ermöglichen es leichter zu bestimmen, wer welche Inhalte, die geteilt werden, zu sehen bekommt. Man kann soviele Circles erstellen, wie man möchte. Man hat aber auch genauso die Möglichkeit, alles mit allen zu teilen. Auch die Funktion Hangout kennt man so noch nicht. Bei dieser Funktion öffnet sich ein Fenster und die Webcam startet und man, nun ja, hängt rum und wartet, bis jemand vorbei kommt. Das hört sich nun erst mal etwas seltsam an, funktioniert aber ganz gut. Ein dritter Unterschied ist, dass man auch Personen oder Gruppen folgen kann, ohne dass diese einen gleichzeitig auch zu Freunden machen müssen. Selbst wenn diese Personen einen nicht hinzufügen, kann man ihnen folgen; man sieht allerdings nur, was diese als “öffentlich” teilen. Eine gute Idee finde ich die Funktion Sparks. Hier kann man wie bei einem RSS-Feed verschiedene thematisch geordnete Kanäle abonnieren; auch zu selbst formulierten Ideen. Das funktioniert allerdings noch nicht so gut, denn ich interessiere mich nicht zwangsläufig für ein youtube-Video aus der ersten thailändischen Liga, wenn ich den Fußball-Kanal abonniere.

Zusammenfassend: Es ist für mich eine Mischung aus facebook und twitter, dabei übersichtlicher und schicker als facebook.

Im Netz finden sich bereits diverse Übersichten über die Pro und Contra von Google+. So zum Beispiel hier, hier, hier und hier.

Da solch ein soziales Netzwerk von den Mitgliedern lebt, braucht es eben diese. Zwar hat es laut Zahlen, die im Netz kursieren, bereits 20 Millionen Mitglieder, ein paar mehr könnten es aber schon noch sein. Derzeit ist es nur möglich, per Anmeldung reinzukommen. Wer das will, kommentiert dann einfach diesen Artikel hier. Ich, und nur ich, kann die E-Mail Adresse sehen, an welche ich dann die Einladung schicke.

Die Sache mit der Regierung und der Opposition

Zwei Dinge haben mich heute, abgesehen natürlich von meiner Magister-Arbeit, beschäftigt:

Einerseits ein Essay im Spiegel und andererseits die Vorschläge der größten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag. Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Ereignisse wenig gemein zu haben. Es lässt sich aber durchaus eine Verbindung herstellen:

Im Essay fordert Herr Kurbjuweit die Kanzlerin zum Schluss auf: “Reden Sie, Kanzlerin, reden Sie endlich.” Er wirft ihr vor, dass sie viel zu lange, viel zu wenig gesagt habe. Dabei war nun in letzter Zeit wahrlich genug los in Deutschland, in Europa, auf der Welt. Doch Frau Merkel zog es vor zu Schweigen; dabei wünschte sich die Bevölkerung nichts mehr, als etwas Führungsqualität; jemand, der ihnen erklärt, was passiert. Doch das will oder kann Frau Merkel nicht leisten.

Allerdings muss man die Kanzlerin beziehungsweise die Regierung auch in Schutz nehmen: Zu einer Diskussion gehören in diesem Fall Zwei: Die Regierung, aber auch die Opposition. Die hat sich in den letzten Monaten ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert: Die Linkspartei beschäftigt sich lieber mit sich selbst und der Frage, ob es denn notwendig sei, sich ein Programm zu geben. Die Grünen können vor Kraft kaum laufen (man sollte sie bei gegebener Zeit daran erinnern, dass Umfrage-Ergebnisse keine Wahlergebnisse sind). Und auch die SPD konnte keine Akzente setzen; auch sie war mit sich selbst beschäftigt, was einen Extra-Artikel wert ist. Ich hatte demzufolge in den letzten Monaten das Gefühl, das nichts voran geht. Schweigen im Walde. Keine Diskussion oder Debatte, die doch so wichtig für das Funktionieren einer Demokratie sind. Nur wenn man verschiedene Angebote hat, kann man wählen.

Hier kommt nun der andere Teil des oben genannten ins Spiel. Die SPD hat das gemacht, was die Aufgabe einer Oppositions-Partei ist: Sie hat eine Alternative vorgelegt. Und zwar nicht im Schnellschuss-Verfahren, sondern, so scheint es bis jetzt, wohl überlegt.

Es geht nicht darum, dass die Vorschläge der SPD das Maß aller Dinge seien; das werden die nächsten Tage zeigen. Jetzt sind die Kanzlerin und ihre Regierung gefordert. Ich hoffe, es kommt nun etwas in Gang: Eine sachliche Debatte über das Für und Wider verschiedener Alternativen.

Die Sache mit der Magister-Arbeit

Nach über einem Jahr melde ich mich hier wieder zur Stelle. Ich denke, es ist eine gute (und auch produktive) Sache, hier wieder häufiger zu schreiben; und zwar kreuz und quer, zu allem, was mir einfällt.

Wie oben anklingt befinde ich mich gerade bei der Lösung einer Herkules-Aufgabe. Ich schreibe meine Abschluss-Arbeit in Internationale Beziehungen über die Gruppe der Acht bzw. Zwanzig und ihr Verhältnis zur UNO, soweit zumindest der Plan. Ich habe noch etwas Zeit, also alles easy. Außerdem: Gut Ding will Weile haben. Wer mehr wissen will, darf gerne fragen.

PS: Ja, ich weiß, wie man zitiert ;-)